Tutorials & Anleitungen für das Raspberry Pi [Model B - Rev. 2.0]
Diese Anleitung erstelle ich nur, weil wir ohne diese nicht zum eigentlichen Ziel kommen - Tor über Raspberry PI (Raspbian) laufen lassen. Ihr benötigt dazu Raspbian, einen WLAN-Stick (welcher senden kann) und eine Internetverbindung, per LAN-Kabel.
- Raspbian installieren [Anleitung]
- Raspbian Update [Anleitung]
- WLAN-Stick: TP-Link TL-WN822N & The Pi Hut (Farnell - Modell 100010)
Beim WLAN-Stick gibt es natürlich mehrere Modelle aber die oben genannten konnte ich erfolgreich testen und deshalb schreibe ich die mal mit rein. Der Pi Hut Stick hat aber deutlich mehr Probleme bereitet als der von TP-Link. Die Sendeleistung vom TP war auch deutlich besser.
Zuerst besorgen wir uns Root-Rechte. Diese erhalten wir über den Befehl sudo su (1). Mit dem Befehl apt-get install hostapd udhcpd (2) installieren wir die benötigten Pakete. Bei der Installation werden wir noch einmal gefragt, ob wir das wirklich tun möchten - einfach mit Enter bestätigen (3).
Nun rufen wir die udhcp.conf Datei auf, um diese zu bearbeiten. Dies tun wir über den Befehl
nano /etc/udhcpd.conf
Bei start und end muss die IP gewählt werden. Uns geht es hier um die dritte Stelle, welche von Werk aus auf 0 gestellt ist. Wer die Router-IP nicht kennt, der kann ganz schnell nachschauen:
Netzwerkeinstellungen
In meinem Fall wäre es die 0. Somit darf ich die auf keinen Fall die 0 verwenden, da es sonst Probleme geben wird. Ich habe jetzt in diesem Beispiel die 11 gewählt, weil die meisten Router mit 0,1,2 oder 3 beginnen.
1: start 192.168.11.20 / end 192.168.11.254
2: hier ersetzen wir unter interface eth0 in wlan0 (wenn wir nur einen WLAN-Stick im PI haben)
Hier die # vor remaining yes entfernen. Dann weiter unten (selbe Datei):
1: Wenn wir eine Seite aufrufen, dann benötigen wir einen DNS-Server. Aus diesem Grund nehmen wir einfach den von Google. Hier bitte die Zahlen durch 8.8.8.8 8.8.4.4 ersetzen.
2: Unter Router müssen wir die dritte Zahl so ändern, wie eben oben unter start/end. In diesem Beispiel habe ich die 11 gewählt (start 192.168.11.20).
3,4 und 5: Hier braucht Ihr nur eine # setzen (ganz zu Beginn, wie im Bild zu sehen).
subnet und lease (letzte Eintrag) wird bei euch schon richtig gesetzt ein (vergleicht es mit dem Bild)
Damit unsere Änderungen übernommen werden, müssen wir die Datei abspeichern, bevor wir diese verlassen. Aus diesem Grund haltet Ihr STRG gedrückt und klickt auf O. Unten im Fenster erscheint dann:
Hier einfach noch einmal mit Entertaste bestätigen und schon wurde die Datei abgespeichert. Haltet dann STRG gedrückt und drückt X, um wieder im Terminal zu landen. Wollt Ihr testen, ob die Änderungen übernommen wurden, dann einfach die Datei wieder öffnen nano /etc/udhcpd.conf und es sollte alles so sein, wie eben abgeändert.
Weiter geht es: nano /etc/default/udhcpd
Vor dem DHCPD_ENABLED="no" eine # setzen. STRG und O -> Enter -> STRG und X
nano /etc/network/interfaces
Im ersten Teil (1) fügen wir drei Zeilen hinzu. Am besten einfach kopieren und einfügen:
iface wlan0 inet static
address 192.168.11.1
netmask 255.255.255.0
Bei adress müsst Ihr darauf achten, dass das wieder eure IP ist, die wir oben gewählt haben. Dabei sind die ersten 3 Zahlen genau gleich und die letzte eine 1. Wir vergeben hier unserem WLAN-Stick eine feste IP, deshalb die 1 am Ende. Netmask war und wir auch hier wieder 255.255.255.0!
Im zweiten Teil (2) setzen wir eine # vor allen Einträgen.
STRG und O -> Enter -> STRG und X
nano /etc/hostapd/hostapd.conf
Diese Datei ist ganz leer, da wir diese erstellen. Am besten einfach kopieren und einfügen:
interface=wlan0
driver=nl80211
ssid=WLAN-RASPBERRY-NAME
hw_mode=g
channel=10
macaddr_acl=0
auth_algs=1
ignore_broadcast_ssid=0
wpa=3
wpa_passphrase=PasswortfuerWLAN
wpa_key_mgmt=WPA-PSK
wpa_pairwise=TKIP
rsn_pairwise=CCMP
ieee80211n=1
Bei ssid und wpa_passphrase wird jedem klar sein, was damit gemeint ist (siehe ganz unten in der Anleitung bei den Bildern). Beim Channel werden viele nicht wissen, was hier rein gehört. Aus diesem Grund ein Tipp von mir. Installiert euch die App Wifi Analyzer.Es gibt dort einen Punkt, wo die Channels bewertet werden:
Hier gut zu sehen: Channel 1 und 5 werden sehr oft genutzt, daher wäre die Wahl 1,2,3,4 und 5 nicht gut. In meinem Beispiel habe ich Channel 10 gewählt (channel=10). Ihr solltet hier nicht über 11 gehen, bei 14 würde es erst gar nicht funktionieren. Bei 13 bekommt Ihr auch Probleme. Von 1 bis 10 wird es keinerlei Probleme geben. Habt Ihr dann eine Störungsfreien WLAN-Kanal gefunden (channel), tippt diesen dort ein. Wer die App nicht nutzen kann, der trägt einfach eine Zahl zwischen 1-10 ein. Sollten die anderen WLAN-Netzwerke auf "auto" gestellt sein, dann werden die bei Bedarf wechseln. Die Datei abspeicher und wieder zurück zum Terminal:
STRG und O -> Enter -> STRG und X
nano /etc/default/hostapd
Bei #DAEMON_CONF="" die # entfernen und zwischen "" /etc/hostapd/hostapd.conf eintragen.
Am Ende sollte dort stehen: DAEMON_CONF="/etc/hostapd/hostapd.conf"
Damit fügen wir die Datei ein, welche wir eben erstellt haben.
nano /etc/sysctl.conf
Sucht hier den Eintrag #net.ipv4.ip_forward=1 und entfernt die #
STRG und O -> Enter -> STRG und X
Führt diese Befehle aus:
- iptables -t nat -A POSTROUTING -o eth0 -j MASQUERADE
- iptables -A FORWARD -i eth0 -o wlan0 -m state --state RELATED,ESTABLISHED -j ACCEPT
- iptables -A FORWARD -i wlan0 -o eth0 -j ACCEPT
- sh -c "iptables-save > /etc/iptables.ipv4.nat"
Sollte euer WLAN-Stick wlan1 oder gar wlan2 heißen, dann müsst Ihr das in den Befehle auch so ausführen also anstelle von wlan0 -> wlan1 bzw. wlan2 einsetzen. Das natürlich nur, wenn jemand mehrere WLAN-Sticks am Raspberry angeschlossen hat, da es sonst immer wlan0 ist.
nano /etc/network/interfaces
Hier waren wir schon einmal und nun müssen wir ganz unten noch eine Zeile hinzufügen:
up iptables-restore < /etc/iptables.ipv4.nat
Abspeichern und zurück zum Terminal: STRG und O -> Enter -> STRG und X
Nun zwei Befehle ausführen bzw. Dienst starten:
- update-rc.d hostapd enable
- update-rc.d udhcpd enable
Wir wären fertig! Müsst die Raspberry PI neu starten [sudo reboot] und nach einem Neustart wird euch das WLAN-Netzwerk angezeigt werden. In meinem Fall so, wie wir es eben eingestellt haben:
Klickt drauf
Passwort eingeben, welches wir auch selbst bestimmt haben.
Und wir wären über unsere Raspberry PI online ;)
Für weitere Anleitung, einfach hier schauen oder die Blogsuche verwenden.
Wie zu Beginn - Diese Anleitung werden wohl die wenigsten benötigen aber ich möchte eine Onion PI bauen und ein Teil wäre es eben, einen Access Point aus der Raspberry Pi zu machen, um diese am Ende für das Tor-Netzwerk zu nutzen. Ansonsten hätten wir hier einen Router, ohne Hintertüren.
Bei Fragen, einfach eine Mail oder unter diesen Beitrag ein Kommentar.
Windows XP durch Linux ersetzen | Einführung
Wer 2014 umsteigen möchte, der bekommt hier eine kleine Einführung. Ich selbst bin vor knapp einem Jahr zu Ubuntu gewechselt, nutze momentan Linux Mint 16 und werde hier auch bleiben. Bei mir war es Windows 8, was mich zu Linux gebracht hat und das obwohl ich mit Windows 7 zufrieden war. Im ersten Moment macht das für wenige Sinn aber weiter unten komme ich noch einmal darauf zurück!
2014 ist ein Jahr, wo mehrere umsteigen sollten, weil es für Windows XP keinen Support mehr geben wird. Das sage nicht ich, sondern Microsoft selbst und hier spielt es keine Rolle ob Privatperson oder Firma. Ihr werdet nicht gefragt, ob Ihr umsteigen möchten, Ihr müsst es tun, weil es für Windows XP keine Updates mehr geben wird und somit Ihr System nicht mehr sicher sein wird. Somit bleiben Ihnen drei Optionen:
1. Neues Windows und neue Programme kaufen
2. Die Zeit nutzen und Linux neben Windows installieren, um es zu testen (Anleitung)
3. Windows XP drauf lassen auch wenn viele ins System gelangen können
Beginnen wir mit Linux selbst! Der größte Fehler wird gleich zu Beginn gemacht. Die Meisten, die sich kaum bis gar nicht auskennen, die probieren es mit Ubuntu, weil das immer wieder von den Medien erwähnt wird. Die Portale, die darüber berichten, berichten nur sehr kurz darüber, weil diese sich selbst kaum bis gar nicht auskennen. Solltet Ihr euch fragen, wieso kaum bis gar nicht darüber berichtet wird, dann liegt es einfach am Interesse. Themen, welche nicht so interessant sind, wie Linux, die werden lieber durch Android oder Windows ersetzt, da die Meisten dieses System besitzen. So gibt es mehr Aufrufe und diese bringen mehr Einahmen. Aus diesem Grund berichten viele meist über Ubuntu, da die denken, dass das noch am meisten Verbreitet ist, dabei stimmt das schon lange nicht mehr, nur wissen die das nicht ;)
Hier am Beispiel mal erklärt, was ich damit sagen möchte:
So sah das alte Ubuntu aus. Damit kommen die Meisten sofort zurecht aber wer sich 2014 Ubuntu herunterläd, der bekommt nach der Installation dieses Bild:
Dies ist etwas "ganz neues" und sehr ungewohnt, auch für viele, die zu Beginn Ubuntu genutzt haben.
Vergleichen wir jetzt alle drei Bilder, dann könnte ich wetten, dass das letzte Bild für euch die erste Wahl wäre. Dies wäre Linux Mint 16! Im Kern ist das auch ein Ubuntu, doch es ist anders aufgebaut und momentan das beliebteste Linux. Eigenen Dateien, Arbeitsplatz/Computer, Start, usw. usf. würdet Ihr hier finden, ohne das es euch jemand erklären müsste und genau aus diesem Grund steigen viele mit diesem Linux ein bzw. um. Es gibt trotzdem noch weitere Linux-Distrubutionen, die sich meist von der Optik unterscheiden:
Elementary OS, auch ein Ubuntu, welches wieder ganz anders aussieht aber im Kern das selbe ist.
Wer mehr wissen will, der schaut bitte hier.
Programme/Software wären der nächste Punkt
Gleich nach der Installation erhalten Sie ein vollwertiges Betriebssystem. Brennprogramm, Office-Suite, usw. usf. sind von Werk aus installiert. Bei anderen Punkten erhalten wir Programme, die uns nicht neu sein werden. Anstelle vom Internet Explorer erhalten wir Firefox. Wollen Sie etwas anderes installieren, dann ist es wie beim Smartphone sehr einfach:
Hätten Ihr Probleme, den VLC Media-Player hier zu installieren? Ich denke nicht.
Wenn Ihr mehr wissen möchten, dann schauen Sie sich bitte diesen Beitrag dazu an. Dort wird es erklärt, wie Programme installiert/deinstalliert werden können. Es gebe noch einen weiteren Weg, welcher noch leichter wäre aber so tief wollen wir uns in das Thema gar nicht einarbeiten.
Ich habe mir einfach mal die Download-Charts der Windows-User angeschaut:
1. Firefox (vorinstalliert)
2. AntiVir (nicht nötigt)
3. Youtube to MP3 (gibt es nicht)
4. CCleaner (nicht nötig)
5. Adobe Flash Player (gibt es)
6. VLC Media Player (vorinstalliert)
7. Skype (gibt es)
8. Adobe Reader (gibt es)
9. OpenOffice (gibt es)
10. VLC Media Player 64-bit (gibt es)
11. CDBurnerXP (gibt es nicht)
12. Google Chrome (gibt es)
13. WinRAR 64-bit (gibt es nicht)
14. WinRAR 32-bit (gibt es nicht)
15. Deamon Tools Lite (gibt es nicht)
16. Free Youtube Download (gibt es nicht)
17. Gratis-Magazin: Geld verdienen im Internet
18. GIMP (gibt es)
19. PDFCreator (gibt es)
20. CyberGhost VPN (nicht nötig)
Von 20 Programmen gibt es 11 für Linux, 3 sind nicht nötig und 6 gibt es nicht (eigentlich 4, da 2 doppelt sind). Die 4 Programme, die übrig bleiben sind auch nicht nötig, da Ihr mit Brasero ein bessres CDBurnerXP bekommt aber darum geht es mir hier nicht! Ich will euch damit nur zeigen, wie klein der Unterschied zu Windows ist, da die beliebten Programme meist von Werk aus unter Linux laufen. Andere, wie AntiVir sind erst gar nicht nötig. Das Meiste wäre für euch gar nicht neu und darum geht es mir! Ich erstelle momentan eine Liste, mit einer Software-Übersicht für Linux. Diese könnt Ihr euch schon einmal hier anschauen. Installieren Sie ein Programm, dann bekommen Sie genau dieses Programm und nicht noch zusätzliche Software oder Suchmaschinen im Browser, welche Sie gar nicht haben wollen.
Kommen wir zu einem Nachteil bzw. einer Warnung, wo Sie mit Linux nicht glücklich werden könnten. Wer spezielle Software benötigt, der könnte Pech haben, da vieles unter Linux erst gar nicht unterstützt wird. Dies liegt nicht an Linux sondern am Hersteller selbst, der sich denkt "Linux nutzen die wenigsten, daher machen wir uns die Arbeit erst gar nicht". Hier kommt dann die Marktmacht von Microsoft hinzu, da Sie ein PC direkt mit Windows kaufen. Wer denkt, es sei kostenlos, der sollte mal den selben PC im Internet ohne Windows suchen und sich dann fragen wieso der teilweise 100 Euro günstiger ist.
Andere Hersteller, wie Microsoft selbst, die wollen Ihre Programme erst gar nicht auf einem anderen System sehen. Das beste Beispiel dafür wäre Microsoft Office. Aber selbst dafür gibt es Lösungen, um es unter Linux zum laufen zu bringen:
Hier müssten Sie mit Emulatoren arbeiten, was viele nicht wollen. Für die Meisten Anwender gibt es Alternativen, welche völlig aussreichen (das erkennt Ihr alleine an den Download-Charts, wo OpenOffice Platz 9 belegt).
So würde das bei Linux aussehen (LibreOffice). Dieses kostet Sie nichts und kann fast alles, was Microsoft Office kann. Es gebe jetzt Alternativen, wie Kingsoft Office
Dieses hat Office 2013 als Vorbild und nutzen Sie MS Office in der neusten Version, dann wundern Sie sich im ersten Moment, wie ähnlich das ganze ist.
Bei der Hardware müsst Ihr euch 2014 so gut wie keine Sorgen mehr machen, nur dürft Ihr das nicht mit einem Linux aus 2010 vergleichen. Wer zum Beipiel keinen Ton bekommt, der denkt sich im ersten Moment "Treiber für Soundkarte installieren" dabei ist das unter Linux nicht notwendig.
Ihr müsstet nur das richtige Ausgabegerät wählen und schon gebe es keinerlei Probleme. Viele werden erst einmal Treiber suchen und nach kurzer Zeit aufgeben. Linux bekommt hier meist keine Chance, da viele direkt am ersten Tag Linux so bedienen möchten, wie Sie es bei Windows gewohnt sind, dabei vergessen, wie lange Sie gebraucht haben um Windows so nutzen zu können.
Machen wir mal mit ein paar Beispielen weiter. Am besten Dingen, welche die Meisten oft tun:
Dateien entpacken zum Beispiel. Unter Windows sucht Ihr WinRar, welches eine Testversion ist, nach 30 Tagen Geld kosten würde und unter Linux? Von Werk aus einfach per Rechtsklick "Hier entpacken"
Laden wir uns ein Image (.ISO-Datei) herunter, dann werden auch alle möglichen Funktionen angezeigt. Erstellen Sie unter Windows einen bootfähigen USB-Stick, dann brauchen Sie zusätzliche Software und eine Anleitung, hier einfach Rechtsklick -> Bootfähigen USB-Stick erstellen -> Laufwerk auswählen -> OK.
Wollen Sie es brennen? Öffnen mit Brasero und unter Windows wäre es erst einmal ein Brennprogramm besorgen, damit Windows überhaupt erkennt, um was es sich handelt.
Nero gebe es nicht, von Werk aus wäre es Brasero. Ich glaube nicht, dass das jemanden irgendwelche Probleme breiten würde, damit eine CD/DVD zu brennen.
Auch beim Media Player wird es kaum Probleme geben, im Gegenteil. Vieles ist oft einfacher aber weil Ihr es nicht kennt, könnt Ihr es nicht vergleichen.
Kommen wir zum letzten Punkt, welcher noch einmal zeigt, wie einfach das ganze ist, wenn der Wille da ist. Meine kleine Schwester nutzt Ubuntu schon seit mehreren Jahren. Sie ist erst vor kurzem 16 geworden und kennt den Unterschied zwischen Windows und Linux nicht aber von Tag 1 wurde dort Linux/Ubuntu installiert. Keine Viren, ein System, welches nach zwei Jahren noch so läuft wie am ersten Tag und kostenlos ist. Der Rechner ist älter aber für etwas Youtube und Facebook reicht das völlig aus. Neue Hardware ist nicht nötig und somit gibt es dort keine Probleme oder zusätzliche kosten! Zusätzliche Treiber waren auch nicht nötig, da von Werk aus alles erkannt wurde und lief. Habe nur noch einen Drucker installiert (hier ein Beispiel dafür) und das war es.
Für Referate musste ich Ihr mein Notebook mitgeben, da in der Schule nur Microsoft Office erlaubt war, was auch den Klassenlehrer nicht gefallen hat aber so im Vertrag mit der Firma drin stand. Wir durfte OpenOffice oder LibreOffice nicht installieren, konnten aber unseren "PC" mitbringen und somit die Sperre umgehen.
Sie müssen selbst schauen, ob Linux etwas für Sie ist. Sind Sie an Programme gebunden, welche es nur für Windows gibt, dann haben Sie keine Wahl. Die wenigsten User benötigen aber einen Rechner, da ein Android-Tablet schon die meisten Aufgaben übernehmen kann. Viele schreiben oder brennen nur CD/DVD's mit dem Rechner. Wer Filme schauen möchte, der könnte unter Linux auch XBMC installieren.
Damit würde dann auch ein Blu-Ray-Player wegfallen.
Aus diesem Grund empfehle ich Linux Mint 16 (Installationsanleitung), welches es ab Mai 2014 in der Version 17 geben wird. Diese wird eine LTS-Version sein und somit 5 Jahre Unterstützungszeitraum erhalten. Für alles weitere einfach die Blogsuche verwenden oder hier schauen.
Bei Fragen gerne per Mail oder unter diesem Beitrag.
2014 ist ein Jahr, wo mehrere umsteigen sollten, weil es für Windows XP keinen Support mehr geben wird. Das sage nicht ich, sondern Microsoft selbst und hier spielt es keine Rolle ob Privatperson oder Firma. Ihr werdet nicht gefragt, ob Ihr umsteigen möchten, Ihr müsst es tun, weil es für Windows XP keine Updates mehr geben wird und somit Ihr System nicht mehr sicher sein wird. Somit bleiben Ihnen drei Optionen:
1. Neues Windows und neue Programme kaufen
2. Die Zeit nutzen und Linux neben Windows installieren, um es zu testen (Anleitung)
3. Windows XP drauf lassen auch wenn viele ins System gelangen können
Beginnen wir mit Linux selbst! Der größte Fehler wird gleich zu Beginn gemacht. Die Meisten, die sich kaum bis gar nicht auskennen, die probieren es mit Ubuntu, weil das immer wieder von den Medien erwähnt wird. Die Portale, die darüber berichten, berichten nur sehr kurz darüber, weil diese sich selbst kaum bis gar nicht auskennen. Solltet Ihr euch fragen, wieso kaum bis gar nicht darüber berichtet wird, dann liegt es einfach am Interesse. Themen, welche nicht so interessant sind, wie Linux, die werden lieber durch Android oder Windows ersetzt, da die Meisten dieses System besitzen. So gibt es mehr Aufrufe und diese bringen mehr Einahmen. Aus diesem Grund berichten viele meist über Ubuntu, da die denken, dass das noch am meisten Verbreitet ist, dabei stimmt das schon lange nicht mehr, nur wissen die das nicht ;)
Hier am Beispiel mal erklärt, was ich damit sagen möchte:
So sah das alte Ubuntu aus. Damit kommen die Meisten sofort zurecht aber wer sich 2014 Ubuntu herunterläd, der bekommt nach der Installation dieses Bild:
Dies ist etwas "ganz neues" und sehr ungewohnt, auch für viele, die zu Beginn Ubuntu genutzt haben.
Vergleichen wir jetzt alle drei Bilder, dann könnte ich wetten, dass das letzte Bild für euch die erste Wahl wäre. Dies wäre Linux Mint 16! Im Kern ist das auch ein Ubuntu, doch es ist anders aufgebaut und momentan das beliebteste Linux. Eigenen Dateien, Arbeitsplatz/Computer, Start, usw. usf. würdet Ihr hier finden, ohne das es euch jemand erklären müsste und genau aus diesem Grund steigen viele mit diesem Linux ein bzw. um. Es gibt trotzdem noch weitere Linux-Distrubutionen, die sich meist von der Optik unterscheiden:
Elementary OS, auch ein Ubuntu, welches wieder ganz anders aussieht aber im Kern das selbe ist.
Wer mehr wissen will, der schaut bitte hier.
Programme/Software wären der nächste Punkt
Gleich nach der Installation erhalten Sie ein vollwertiges Betriebssystem. Brennprogramm, Office-Suite, usw. usf. sind von Werk aus installiert. Bei anderen Punkten erhalten wir Programme, die uns nicht neu sein werden. Anstelle vom Internet Explorer erhalten wir Firefox. Wollen Sie etwas anderes installieren, dann ist es wie beim Smartphone sehr einfach:
Hätten Ihr Probleme, den VLC Media-Player hier zu installieren? Ich denke nicht.
Wenn Ihr mehr wissen möchten, dann schauen Sie sich bitte diesen Beitrag dazu an. Dort wird es erklärt, wie Programme installiert/deinstalliert werden können. Es gebe noch einen weiteren Weg, welcher noch leichter wäre aber so tief wollen wir uns in das Thema gar nicht einarbeiten.
Ich habe mir einfach mal die Download-Charts der Windows-User angeschaut:
1. Firefox (vorinstalliert)
2. AntiVir (nicht nötigt)
3. Youtube to MP3 (gibt es nicht)
4. CCleaner (nicht nötig)
5. Adobe Flash Player (gibt es)
6. VLC Media Player (vorinstalliert)
7. Skype (gibt es)
8. Adobe Reader (gibt es)
9. OpenOffice (gibt es)
10. VLC Media Player 64-bit (gibt es)
11. CDBurnerXP (gibt es nicht)
12. Google Chrome (gibt es)
13. WinRAR 64-bit (gibt es nicht)
14. WinRAR 32-bit (gibt es nicht)
15. Deamon Tools Lite (gibt es nicht)
16. Free Youtube Download (gibt es nicht)
17. Gratis-Magazin: Geld verdienen im Internet
18. GIMP (gibt es)
19. PDFCreator (gibt es)
20. CyberGhost VPN (nicht nötig)
Von 20 Programmen gibt es 11 für Linux, 3 sind nicht nötig und 6 gibt es nicht (eigentlich 4, da 2 doppelt sind). Die 4 Programme, die übrig bleiben sind auch nicht nötig, da Ihr mit Brasero ein bessres CDBurnerXP bekommt aber darum geht es mir hier nicht! Ich will euch damit nur zeigen, wie klein der Unterschied zu Windows ist, da die beliebten Programme meist von Werk aus unter Linux laufen. Andere, wie AntiVir sind erst gar nicht nötig. Das Meiste wäre für euch gar nicht neu und darum geht es mir! Ich erstelle momentan eine Liste, mit einer Software-Übersicht für Linux. Diese könnt Ihr euch schon einmal hier anschauen. Installieren Sie ein Programm, dann bekommen Sie genau dieses Programm und nicht noch zusätzliche Software oder Suchmaschinen im Browser, welche Sie gar nicht haben wollen.
Kommen wir zu einem Nachteil bzw. einer Warnung, wo Sie mit Linux nicht glücklich werden könnten. Wer spezielle Software benötigt, der könnte Pech haben, da vieles unter Linux erst gar nicht unterstützt wird. Dies liegt nicht an Linux sondern am Hersteller selbst, der sich denkt "Linux nutzen die wenigsten, daher machen wir uns die Arbeit erst gar nicht". Hier kommt dann die Marktmacht von Microsoft hinzu, da Sie ein PC direkt mit Windows kaufen. Wer denkt, es sei kostenlos, der sollte mal den selben PC im Internet ohne Windows suchen und sich dann fragen wieso der teilweise 100 Euro günstiger ist.
Andere Hersteller, wie Microsoft selbst, die wollen Ihre Programme erst gar nicht auf einem anderen System sehen. Das beste Beispiel dafür wäre Microsoft Office. Aber selbst dafür gibt es Lösungen, um es unter Linux zum laufen zu bringen:
Hier müssten Sie mit Emulatoren arbeiten, was viele nicht wollen. Für die Meisten Anwender gibt es Alternativen, welche völlig aussreichen (das erkennt Ihr alleine an den Download-Charts, wo OpenOffice Platz 9 belegt).
So würde das bei Linux aussehen (LibreOffice). Dieses kostet Sie nichts und kann fast alles, was Microsoft Office kann. Es gebe jetzt Alternativen, wie Kingsoft Office
Dieses hat Office 2013 als Vorbild und nutzen Sie MS Office in der neusten Version, dann wundern Sie sich im ersten Moment, wie ähnlich das ganze ist.
Bei der Hardware müsst Ihr euch 2014 so gut wie keine Sorgen mehr machen, nur dürft Ihr das nicht mit einem Linux aus 2010 vergleichen. Wer zum Beipiel keinen Ton bekommt, der denkt sich im ersten Moment "Treiber für Soundkarte installieren" dabei ist das unter Linux nicht notwendig.
Ihr müsstet nur das richtige Ausgabegerät wählen und schon gebe es keinerlei Probleme. Viele werden erst einmal Treiber suchen und nach kurzer Zeit aufgeben. Linux bekommt hier meist keine Chance, da viele direkt am ersten Tag Linux so bedienen möchten, wie Sie es bei Windows gewohnt sind, dabei vergessen, wie lange Sie gebraucht haben um Windows so nutzen zu können.
Machen wir mal mit ein paar Beispielen weiter. Am besten Dingen, welche die Meisten oft tun:
Dateien entpacken zum Beispiel. Unter Windows sucht Ihr WinRar, welches eine Testversion ist, nach 30 Tagen Geld kosten würde und unter Linux? Von Werk aus einfach per Rechtsklick "Hier entpacken"
Laden wir uns ein Image (.ISO-Datei) herunter, dann werden auch alle möglichen Funktionen angezeigt. Erstellen Sie unter Windows einen bootfähigen USB-Stick, dann brauchen Sie zusätzliche Software und eine Anleitung, hier einfach Rechtsklick -> Bootfähigen USB-Stick erstellen -> Laufwerk auswählen -> OK.
Wollen Sie es brennen? Öffnen mit Brasero und unter Windows wäre es erst einmal ein Brennprogramm besorgen, damit Windows überhaupt erkennt, um was es sich handelt.
Nero gebe es nicht, von Werk aus wäre es Brasero. Ich glaube nicht, dass das jemanden irgendwelche Probleme breiten würde, damit eine CD/DVD zu brennen.
Auch beim Media Player wird es kaum Probleme geben, im Gegenteil. Vieles ist oft einfacher aber weil Ihr es nicht kennt, könnt Ihr es nicht vergleichen.
Kommen wir zum letzten Punkt, welcher noch einmal zeigt, wie einfach das ganze ist, wenn der Wille da ist. Meine kleine Schwester nutzt Ubuntu schon seit mehreren Jahren. Sie ist erst vor kurzem 16 geworden und kennt den Unterschied zwischen Windows und Linux nicht aber von Tag 1 wurde dort Linux/Ubuntu installiert. Keine Viren, ein System, welches nach zwei Jahren noch so läuft wie am ersten Tag und kostenlos ist. Der Rechner ist älter aber für etwas Youtube und Facebook reicht das völlig aus. Neue Hardware ist nicht nötig und somit gibt es dort keine Probleme oder zusätzliche kosten! Zusätzliche Treiber waren auch nicht nötig, da von Werk aus alles erkannt wurde und lief. Habe nur noch einen Drucker installiert (hier ein Beispiel dafür) und das war es.
Für Referate musste ich Ihr mein Notebook mitgeben, da in der Schule nur Microsoft Office erlaubt war, was auch den Klassenlehrer nicht gefallen hat aber so im Vertrag mit der Firma drin stand. Wir durfte OpenOffice oder LibreOffice nicht installieren, konnten aber unseren "PC" mitbringen und somit die Sperre umgehen.
Sie müssen selbst schauen, ob Linux etwas für Sie ist. Sind Sie an Programme gebunden, welche es nur für Windows gibt, dann haben Sie keine Wahl. Die wenigsten User benötigen aber einen Rechner, da ein Android-Tablet schon die meisten Aufgaben übernehmen kann. Viele schreiben oder brennen nur CD/DVD's mit dem Rechner. Wer Filme schauen möchte, der könnte unter Linux auch XBMC installieren.
Damit würde dann auch ein Blu-Ray-Player wegfallen.
Aus diesem Grund empfehle ich Linux Mint 16 (Installationsanleitung), welches es ab Mai 2014 in der Version 17 geben wird. Diese wird eine LTS-Version sein und somit 5 Jahre Unterstützungszeitraum erhalten. Für alles weitere einfach die Blogsuche verwenden oder hier schauen.
Bei Fragen gerne per Mail oder unter diesem Beitrag.
DD-WRT flashen (installieren) | Anleitung
Da es oft angefragt wurde, hier eine Installation-Anleitung, wie Ihr DD-WRT auf einem TP-Link Router flashen (installieren) könnt. Es ist wirklich sehr einfach aber bevor wir anfangen:
Mit dem Flashen einer Custom-Firmware - in diesem Fall DD-WRT - verliert Ihr die Garantie und Gewährleistung auf euer Gerät! Weder ich, noch sonst irgendwer übernehmen eine Haftung, für irgendwelche Schäden, die durch das befolgen dieser Anleitung geschehen! Daher: Anleitung auf eigene Gefahr!
Nur mal ein Beispiel, wieso diese Firmware so beliebt ist: Um mit eurem TV ins Internet zu kommen benötigt Ihr einen WLAN-Stick vom Hersteller, welcher meist 40 bis 50 Euro kostet oder Ihr müsst ein LAN-Kabel verlegen, was nicht wirklich schön ist, in den meisten Fällen. Eure Konsole (Playstation oder XBOX) bekommt kaum WLAN-Signal. Die Verbindung ist nicht schnell und Online-Gaming macht keinen Spaß, weil die Verbindung oft abbricht oder einfach zu schwach ist. WLAN mit dem Smartphone, Notebook, usw. kann im Nebenzimmer auf die Nerven gehen, wenn das Signal verschwindet und durch DD-WRT habt die eine günstige Lösung, da Ihr euch zum Beispiel einen Repeater bauen könnt und per LAN oder WLAN Geräte mit Internet versorgt.
Was DD-WRT alles kann, das könnt Ihr euch hier anschauen. Bei Youtube gibt es auch noch ein paar Beispiele. Lest euch bitte erst einmal komplett die Anleitung durch, bevor es los geht. Fragen könnt Ihr mir ganz unten oder per Mail stellen.
1. DD-WRT fähigen WLAN-Router finden und Firmware herunterladen
Auf der Homepage von DD-WRT gibt es eine Router-Datenbank, wo alle DD-WRT fähigen Router aufgelistet werden. Wollt Ihr euch einen Router kaufen, dann überprüft es erst hier!
Hier mal mein Beispiel: TP-LINK TL-WR741ND Ver:4.21
Ich gebe in das Suchfeld WR741ND ein und erhalte dieses Bild:
Mir werden zwei Router unter diesem Modell angezeigt. Nun muss ich auf die Revision schauen. In meinem Fall wäre das Ver: 4.21 somit 4.X. Unter Supportet kann jetzt yes (verfügbar), wip (erstellen momentan eine - bald unterstützt) oder no (keine Firmware verfügbar) stehen. Sollte gar nichts angezeigt werden, dann wäre das auch ein no - keine DD-WRT-Firmware verfügbar.
Ich klicke also auf den zweiten Eintrag, da ich das neuere Modelle besitze:
Und erhalte eine Übersicht. Unter Description (ganz unten) werden mir drei Dateien angezeigt.
Webflash image for first installation = Von Hersteller-Firmware zur DD-WRT-Firmware
Back to stock = Von DD-WRT-Firmware zurück zur Original Firmware
Webflash image = DD-WRT-Update von bereits vorhandener DD-WRT-Firmware
Da bei mir noch das Original drauf ist, klicke ich auf factory-to-ddwrt.bin!
2. Installation der DD-WRT-Firmware auf meinem Router
Erst trennt Ihr alle Verbindungen (WLAN und LAN). Dann verbindet Ihr, mit einem LAN-Kabel, euren Router mit eurem Rechner.
Klickt nun auf Netzwerkeinstellungen und geht dann auf Kabelgebunden
Hier sehen wir die IP-Adresse von dem Router. Mit dieser können wir in die Einstellungen gelangen. In diesem Fall gehen wir über die Vorgaberoute in die Router-Einstellungen:
Bei aufrufen des Routers öffnet sich ein kleines Fenster. Hier werdet Ihr nach eurem Benutzernamen (username) und nach einem Passwort (password) gefragt. Eigentlich ist es immer (in beiden Fällen) von Werk aus admin. Schaut euch hier in der Anleitung das erste Bild noch einmal an. Dort könnt Ihr es immer ablesen.
Ihr müsst nun den Punkt Firmware Upgrade (1) suchen und anklicken. Dann erscheint ein Fenster, wo euch eure momentane Firmware angezeigt wird. Dort könnt Ihr eine Datei hochladen (2). Hier klickt Ihr drauf (Browse...) und wählt die DD-WRT-Firmware aus. Diese sollte eine Image-Datei sein (siehe Endung .bin). Selten ist die Datei noch einmal verpackt (.rar/.zip). Sollte das der Fall sein, dann wird nur ein leerer Ordner angzeigt, daher schnell auspacken und Datei auswählen.
Wählt die Datei aus.
Nun müsst Ihr nur noch auf Upgrade klicken und warten. In der Zeit einfach nichts tun und warten, bis euch dies bestätigt wird:
Euer Router wird selbst einen Neustart durchführen. Passiert das, dann verschwindet das Bild:
Jetzt rufen wir die Netzwerkeinstellungen (Kabelgebunden) auf.
Die IP-Adresse ändert sich, daher können wir über die alte IP nichts mehr aufrufen. Hier finden wir heraus, wie die neue IP lautet (Vorgaberoute in diesem Fall). Diese geben wir wieder in unsere Browser ein und dieses Bild erscheint:
Benutzername (Router Username) und Passwort (Router Password) selbst wählen (unter Re-enter to confirm das Passwort noch einmal eingeben) und auf Change Password klicken. Öffnet sich dann ein Fenster, wie dieses hier:
Dann gibt Ihr hier ein, was Ihr eben selbst gewählt habt (Benutzername und Passwort vom Router).
Wir wären fertig und DD-WRT wäre installiert. Unter Administration könnt Ihr dann gleich die Sprache ändern und los legen.
Bei Bedarf kann ich noch weitere Anleitungen dazu schreiben. Die Meisten wollen einen Repeater aus dem Router bauen, um die Reichweite vom WLAN-Netzwerk zu erweitern. Hier habt Ihr halt einen großen Vorteil, da Ihr - je nach Bedarf - eine stärkere Antenne dazu kaufen könnt und somit die Leistung deutlich steigern könnt, ohne viel Geld auszugeben.
Prüft daher bitte erst über die Blogsuche, ob es nicht schon eine Anleitung dazu gibt. Sollte das nicht der Fall sein, dann schreibt einfach.
Mit dem Flashen einer Custom-Firmware - in diesem Fall DD-WRT - verliert Ihr die Garantie und Gewährleistung auf euer Gerät! Weder ich, noch sonst irgendwer übernehmen eine Haftung, für irgendwelche Schäden, die durch das befolgen dieser Anleitung geschehen! Daher: Anleitung auf eigene Gefahr!
Nur mal ein Beispiel, wieso diese Firmware so beliebt ist: Um mit eurem TV ins Internet zu kommen benötigt Ihr einen WLAN-Stick vom Hersteller, welcher meist 40 bis 50 Euro kostet oder Ihr müsst ein LAN-Kabel verlegen, was nicht wirklich schön ist, in den meisten Fällen. Eure Konsole (Playstation oder XBOX) bekommt kaum WLAN-Signal. Die Verbindung ist nicht schnell und Online-Gaming macht keinen Spaß, weil die Verbindung oft abbricht oder einfach zu schwach ist. WLAN mit dem Smartphone, Notebook, usw. kann im Nebenzimmer auf die Nerven gehen, wenn das Signal verschwindet und durch DD-WRT habt die eine günstige Lösung, da Ihr euch zum Beispiel einen Repeater bauen könnt und per LAN oder WLAN Geräte mit Internet versorgt.
Was DD-WRT alles kann, das könnt Ihr euch hier anschauen. Bei Youtube gibt es auch noch ein paar Beispiele. Lest euch bitte erst einmal komplett die Anleitung durch, bevor es los geht. Fragen könnt Ihr mir ganz unten oder per Mail stellen.
1. DD-WRT fähigen WLAN-Router finden und Firmware herunterladen
Auf der Homepage von DD-WRT gibt es eine Router-Datenbank, wo alle DD-WRT fähigen Router aufgelistet werden. Wollt Ihr euch einen Router kaufen, dann überprüft es erst hier!
Hier mal mein Beispiel: TP-LINK TL-WR741ND Ver:4.21
Ich gebe in das Suchfeld WR741ND ein und erhalte dieses Bild:
Mir werden zwei Router unter diesem Modell angezeigt. Nun muss ich auf die Revision schauen. In meinem Fall wäre das Ver: 4.21 somit 4.X. Unter Supportet kann jetzt yes (verfügbar), wip (erstellen momentan eine - bald unterstützt) oder no (keine Firmware verfügbar) stehen. Sollte gar nichts angezeigt werden, dann wäre das auch ein no - keine DD-WRT-Firmware verfügbar.
Ich klicke also auf den zweiten Eintrag, da ich das neuere Modelle besitze:
Und erhalte eine Übersicht. Unter Description (ganz unten) werden mir drei Dateien angezeigt.
Webflash image for first installation = Von Hersteller-Firmware zur DD-WRT-Firmware
Back to stock = Von DD-WRT-Firmware zurück zur Original Firmware
Webflash image = DD-WRT-Update von bereits vorhandener DD-WRT-Firmware
Da bei mir noch das Original drauf ist, klicke ich auf factory-to-ddwrt.bin!
2. Installation der DD-WRT-Firmware auf meinem Router
Erst trennt Ihr alle Verbindungen (WLAN und LAN). Dann verbindet Ihr, mit einem LAN-Kabel, euren Router mit eurem Rechner.
Klickt nun auf Netzwerkeinstellungen und geht dann auf Kabelgebunden
Hier sehen wir die IP-Adresse von dem Router. Mit dieser können wir in die Einstellungen gelangen. In diesem Fall gehen wir über die Vorgaberoute in die Router-Einstellungen:
Bei aufrufen des Routers öffnet sich ein kleines Fenster. Hier werdet Ihr nach eurem Benutzernamen (username) und nach einem Passwort (password) gefragt. Eigentlich ist es immer (in beiden Fällen) von Werk aus admin. Schaut euch hier in der Anleitung das erste Bild noch einmal an. Dort könnt Ihr es immer ablesen.
Ihr müsst nun den Punkt Firmware Upgrade (1) suchen und anklicken. Dann erscheint ein Fenster, wo euch eure momentane Firmware angezeigt wird. Dort könnt Ihr eine Datei hochladen (2). Hier klickt Ihr drauf (Browse...) und wählt die DD-WRT-Firmware aus. Diese sollte eine Image-Datei sein (siehe Endung .bin). Selten ist die Datei noch einmal verpackt (.rar/.zip). Sollte das der Fall sein, dann wird nur ein leerer Ordner angzeigt, daher schnell auspacken und Datei auswählen.
Wählt die Datei aus.
Nun müsst Ihr nur noch auf Upgrade klicken und warten. In der Zeit einfach nichts tun und warten, bis euch dies bestätigt wird:
Euer Router wird selbst einen Neustart durchführen. Passiert das, dann verschwindet das Bild:
Jetzt rufen wir die Netzwerkeinstellungen (Kabelgebunden) auf.
Die IP-Adresse ändert sich, daher können wir über die alte IP nichts mehr aufrufen. Hier finden wir heraus, wie die neue IP lautet (Vorgaberoute in diesem Fall). Diese geben wir wieder in unsere Browser ein und dieses Bild erscheint:
Benutzername (Router Username) und Passwort (Router Password) selbst wählen (unter Re-enter to confirm das Passwort noch einmal eingeben) und auf Change Password klicken. Öffnet sich dann ein Fenster, wie dieses hier:
Dann gibt Ihr hier ein, was Ihr eben selbst gewählt habt (Benutzername und Passwort vom Router).
Wir wären fertig und DD-WRT wäre installiert. Unter Administration könnt Ihr dann gleich die Sprache ändern und los legen.
Bei Bedarf kann ich noch weitere Anleitungen dazu schreiben. Die Meisten wollen einen Repeater aus dem Router bauen, um die Reichweite vom WLAN-Netzwerk zu erweitern. Hier habt Ihr halt einen großen Vorteil, da Ihr - je nach Bedarf - eine stärkere Antenne dazu kaufen könnt und somit die Leistung deutlich steigern könnt, ohne viel Geld auszugeben.
Prüft daher bitte erst über die Blogsuche, ob es nicht schon eine Anleitung dazu gibt. Sollte das nicht der Fall sein, dann schreibt einfach.
Raspbian - Update & Upgrade | Anleitung
Tutorials & Anleitungen für das Raspberry Pi [Model B - Rev. 2.0]
Wir machen weiter, mit dem Raspberry. In diesem Teil geht es um die Software- und Firmware-Update.
1. Paketlisten aktualisieren:
pi@raspberrypi ~ $ sudo apt-get update
pi@raspberrypi ~ $ sudo apt get upgrade
Beim ersten Befehl müsst Ihr ganz zu Beginn euer Passwort eingeben. Solltet Ihr dieses nicht umgestellt haben, dann ist es raspberry. Es wird dann eine Liste geladen und sobald diese geladen wurde, macht Ihr mit dem zweiten Befehl weiter. Hier werdet Ihr dann gefragt, ob fortgefahren werden soll (siehe Bild ganz unten). Mit Enter bestätigen und warten. Das kann nun etwas Zeit in Anspruch nehmen.
2. Firmware auf den neusten Stand bringen:
Erst einmal überprüfen, wie alt die Firmware ist.
pi@raspberrypi ~ $ uname -a
Hier im Beispiel sehen wir 19.12.2013 (Dec 19 Uhrzeit 2013)
Nun geben wir pi@raspberrypi ~ $ sudo apt-get update ein und warten, bis die Liste geladen wurde.
pi@raspberrypi ~ $ sudo apt-get install git
pi@raspberrypi ~ $ sudo wget https://raw.github.com/Hexxeh/rpi-update/master/rpi-update -O /usr/bin/rpi-update && sudo chmod +x /usr/bin/rpi-update
pi@raspberrypi ~ $ sudo rpi-update
Nun wird die eigentliche Update installiert. Dies kann schon etwas länger dauern, daher einfach warten, bis die Befehl ausgeführt wurde.
Wir machen weiter, mit dem Raspberry. In diesem Teil geht es um die Software- und Firmware-Update.
1. Paketlisten aktualisieren:
pi@raspberrypi ~ $ sudo apt-get update
pi@raspberrypi ~ $ sudo apt get upgrade
Beim ersten Befehl müsst Ihr ganz zu Beginn euer Passwort eingeben. Solltet Ihr dieses nicht umgestellt haben, dann ist es raspberry. Es wird dann eine Liste geladen und sobald diese geladen wurde, macht Ihr mit dem zweiten Befehl weiter. Hier werdet Ihr dann gefragt, ob fortgefahren werden soll (siehe Bild ganz unten). Mit Enter bestätigen und warten. Das kann nun etwas Zeit in Anspruch nehmen.
2. Firmware auf den neusten Stand bringen:
Erst einmal überprüfen, wie alt die Firmware ist.
pi@raspberrypi ~ $ uname -a
Hier im Beispiel sehen wir 19.12.2013 (Dec 19 Uhrzeit 2013)
Nun geben wir pi@raspberrypi ~ $ sudo apt-get update ein und warten, bis die Liste geladen wurde.
pi@raspberrypi ~ $ sudo apt-get install git
pi@raspberrypi ~ $ sudo wget https://raw.github.com/Hexxeh/rpi-update/master/rpi-update -O /usr/bin/rpi-update && sudo chmod +x /usr/bin/rpi-update
pi@raspberrypi ~ $ sudo rpi-update
Nun wird die eigentliche Update installiert. Dies kann schon etwas länger dauern, daher einfach warten, bis die Befehl ausgeführt wurde.
pi@raspberrypi~ $sudo reboot
Nach dem Neustart überprüft Ihr das ganze noch einmal.
pi@raspberrypi ~ $ uname -a
Android-Sicherheit: Der Sperrbildschirm
Wer sein Android-Smartphone schützen will, der kann sein Smartphone mit einem Sperrbildschirm schützen. Hier müsst Ihr noch einige weitere Punkte beachten, damit diese Sperre nicht umgangen werden kann!
Unter Einstellungen -> Sicherheit -> Display-Sperre habt Ihr die Wahl zwischen:
- Keine
- Finger bewegen
- Face Unlock (ab Android 4.0.x)
- Muster
- PIN
- Passwort
Sehr sicher wäre Passwort, da Ihr hier frei wählen könnt zwischen Zahlen, Buchstaben und Zeichen. Nach Passwort kommt PIN (Zahlen) und dann das Muster, was aber auch sehr sicher sein kann (kommt auf die Anzahl der Verbindungen an). Wer sein Passwort/PIN/Muster zu oft falsch eingibt, der bekommt eine Sperre. Für jede weitere falsche Eingabe erhöht sich die Sperrzeit. Ihr könnt aber das Passwort umgehen, wenn Ihr Google beweisen könnt, dass das euer Smartphone ist.
Dazu klickt Ihr auf Muster vergessen und es erscheint dieses Bild. Ihr müsstet die Google-Mail-Adresse kennen und das Passwort. Nur so könnt Ihr diese Sperre umgehen!
Kommen wir jetzt zu den Fehlern, die hier oft gemacht werden! Im zweiten Bild wurde mit Absicht ein Fehler eingebaut, welcher oft gemacht wird.
Unter Einstellungen gibt es einen Punkt, der sich "Info zum Eigentümer" nennt. Mit diesem könnt Ihr zum Beispiel eine Nummer oder eine E-Mail hinterlassen, damit jemand, der euer Smartphone findet, sich mit euch in Verbindung setzen kann. Gibt hier niemals eure E-Mail Adresse vom Smartphone an. Die Nummer vom der Simkarte, welche im Smartphone steckt, wäre auch sinnlos aber das erklärt sich von selbst. Eine Zahl, ein Sonderzeichen und Buchstaben (kleine und große Buchstaben) führen zu einem ziemlich sicheren Passwort.
Nun gibt es noch die USB-Debugging-Mode. Kaum jemand von euch wird diese Option aktiviert haben, da diese oft versteckt ist und auch nur für Entwickler gedacht ist. Wer aber oft mit seinem Android-Smartphone herumspielt, der könnte diese mal aktiviert haben (z.B. beim beschaffen der Root-Rechte). Die wenigsten deaktivieren diese Option wieder und hier besteht Gefahr! Ihr solltet die USB-Debugging-Mode immer deaktivieren!
Glaubt nicht immer das, was viele Portale schreiben, da diese oft unrealistisch Beispiele verwenden und falsche Artikelnamen davor setzen. Hacker, die solche Lücken suchen und auch finden, die setzen das nicht einfach online, weil Hersteller diese Leute belohnen, wenn die auf Fehler im System hinweisen.
Ein Beispiel, für das Galaxy S4 - 10 mal gab es bis jetzt eine Firmware-Update für das Galaxy S4 und es ist gerade mal ein halbes Jahr auf dem Markt. Das sind nicht immer Sicherheits-Updates aber die Hersteller reagieren immer sehr schnell, wenn es Lücken geben sollte!
Unter Einstellungen -> Sicherheit -> Display-Sperre habt Ihr die Wahl zwischen:
- Keine
- Finger bewegen
- Face Unlock (ab Android 4.0.x)
- Muster
- PIN
- Passwort
Sehr sicher wäre Passwort, da Ihr hier frei wählen könnt zwischen Zahlen, Buchstaben und Zeichen. Nach Passwort kommt PIN (Zahlen) und dann das Muster, was aber auch sehr sicher sein kann (kommt auf die Anzahl der Verbindungen an). Wer sein Passwort/PIN/Muster zu oft falsch eingibt, der bekommt eine Sperre. Für jede weitere falsche Eingabe erhöht sich die Sperrzeit. Ihr könnt aber das Passwort umgehen, wenn Ihr Google beweisen könnt, dass das euer Smartphone ist.
Dazu klickt Ihr auf Muster vergessen und es erscheint dieses Bild. Ihr müsstet die Google-Mail-Adresse kennen und das Passwort. Nur so könnt Ihr diese Sperre umgehen!
Kommen wir jetzt zu den Fehlern, die hier oft gemacht werden! Im zweiten Bild wurde mit Absicht ein Fehler eingebaut, welcher oft gemacht wird.
Unter Einstellungen gibt es einen Punkt, der sich "Info zum Eigentümer" nennt. Mit diesem könnt Ihr zum Beispiel eine Nummer oder eine E-Mail hinterlassen, damit jemand, der euer Smartphone findet, sich mit euch in Verbindung setzen kann. Gibt hier niemals eure E-Mail Adresse vom Smartphone an. Die Nummer vom der Simkarte, welche im Smartphone steckt, wäre auch sinnlos aber das erklärt sich von selbst. Eine Zahl, ein Sonderzeichen und Buchstaben (kleine und große Buchstaben) führen zu einem ziemlich sicheren Passwort.
Nun gibt es noch die USB-Debugging-Mode. Kaum jemand von euch wird diese Option aktiviert haben, da diese oft versteckt ist und auch nur für Entwickler gedacht ist. Wer aber oft mit seinem Android-Smartphone herumspielt, der könnte diese mal aktiviert haben (z.B. beim beschaffen der Root-Rechte). Die wenigsten deaktivieren diese Option wieder und hier besteht Gefahr! Ihr solltet die USB-Debugging-Mode immer deaktivieren!
Glaubt nicht immer das, was viele Portale schreiben, da diese oft unrealistisch Beispiele verwenden und falsche Artikelnamen davor setzen. Hacker, die solche Lücken suchen und auch finden, die setzen das nicht einfach online, weil Hersteller diese Leute belohnen, wenn die auf Fehler im System hinweisen.
Ein Beispiel, für das Galaxy S4 - 10 mal gab es bis jetzt eine Firmware-Update für das Galaxy S4 und es ist gerade mal ein halbes Jahr auf dem Markt. Das sind nicht immer Sicherheits-Updates aber die Hersteller reagieren immer sehr schnell, wenn es Lücken geben sollte!
Das Tor-Linux - Tails | Anonymität im Internet
Es gibt kaum eine Deutsche Seite, die über Tails (The Amnesic Incognito Live System) berichtet. Aus diesem Grund möchte ich euch hier Tails vorstellen und erklären, wo es am besten eingesetzt werden kann.
Tails ist ein angepasstes Debian (Linux-Distribution), mit zusätzlicher Software und Einstellungen, die einen Schutzschild vor euch setzen. Absolut anonym im Internet wird nie möglich sein, egal wer dies behauptet aber mit Tails steigert sich die Anonymität deutlich!
Das beginnt schon beim installieren von Tails, da keine Installation nötig ist. Es soll nur als Live-System gestartet werden. Ihre brennt es auf eine DVD (CD ist zu klein) und startet es darüber, ohne es zu installieren. Ihr könnt es aber auch auf einen USB-Stick speichern und darüber starten. So habt Ihr Tails immer bei euch und da es keine Installation gibt, gibt das mehr Sicherheit, da nach einem Neustart alles verschwunden ist.
Anders als beim Tor-Browser, wird der ganze Traffic (Datenverkehr) über eine virtuelle "Tor-Netzwerkkarte" geleitet. So könntet Ihr auch Flash-Inhalte aufrufen und diese können euch nicht verraten, da alles durch das Tor-Netzwerk geschickt wird.
Alles ist auf die Anonymität im Internet ausgelegt. Hier ein weiteres Beispiel dazu:
Die virtuelle Tastatur wird angeboten und empfohlen, damit die Eingabe von der Tastatur bis zum Rechner nicht abgefangen werden kann (Hardware Keylogger). Damit die Maus euch nicht verrät, wird die Zwischenablage verschlüsselt (wenn Ihr Text markiert und per Rechtsklick -> kopieren in die Zwischenablage kopiert, um diese wo anders einzufügen).
GnuPG bzw. GPG (Verschlüsselungssoftware), I2P (Overlay-Netzwerk, anonymes und pseudonymes Netzwerk erstellen), PWGen (Passwort Generator), usw. usf.
Firefox wurde angepasst und selbst der E-Mail-Client "Claws Mail" verschlüsselt eure E-Mail's auf Wunsch!
Durch das Tor-Netzwerk wird eure Internet-Leitung zwar deutlich langsamer (kommt immer darauf an) aber anonym im Internet surfen bzw. anonymer werdet Ihr mit Tails in jedem Fall!
Wer im Ausland Urlaub macht und trotzdem sicher sein möchte, der erreicht dieses Ziel mit Tails! Da keine Installation nötig ist, ist das aufrufen von Inhalten, welche in diesem Land gesperrt sind weiterhin möglich. Eure Identität wird also nicht nur durch das Tor-Netzwerk verschleiert, es wird zusätzlich noch verschlüsselt und Ihr benutzt ein System, welches Sauber ist, da nichts weiteres installiert werden kann.
Auf der Homepage von Tails könnt Ihr euch das Image herunterladen (einfach auf Download klicken) und brennen. Wer sich einen bootfähigen USB-Stick mit Tails erstellen möchte, der wählt einfach Debian und verwendet diese Anleitung für Linux und diese für Windows. Ihr solltet immer die neuste Version verwenden. Das Tor Project (also auch zum größten Teil Tails) lebt von spenden.
Tails ist ein angepasstes Debian (Linux-Distribution), mit zusätzlicher Software und Einstellungen, die einen Schutzschild vor euch setzen. Absolut anonym im Internet wird nie möglich sein, egal wer dies behauptet aber mit Tails steigert sich die Anonymität deutlich!
Das beginnt schon beim installieren von Tails, da keine Installation nötig ist. Es soll nur als Live-System gestartet werden. Ihre brennt es auf eine DVD (CD ist zu klein) und startet es darüber, ohne es zu installieren. Ihr könnt es aber auch auf einen USB-Stick speichern und darüber starten. So habt Ihr Tails immer bei euch und da es keine Installation gibt, gibt das mehr Sicherheit, da nach einem Neustart alles verschwunden ist.
Anders als beim Tor-Browser, wird der ganze Traffic (Datenverkehr) über eine virtuelle "Tor-Netzwerkkarte" geleitet. So könntet Ihr auch Flash-Inhalte aufrufen und diese können euch nicht verraten, da alles durch das Tor-Netzwerk geschickt wird.
Alles ist auf die Anonymität im Internet ausgelegt. Hier ein weiteres Beispiel dazu:
Die virtuelle Tastatur wird angeboten und empfohlen, damit die Eingabe von der Tastatur bis zum Rechner nicht abgefangen werden kann (Hardware Keylogger). Damit die Maus euch nicht verrät, wird die Zwischenablage verschlüsselt (wenn Ihr Text markiert und per Rechtsklick -> kopieren in die Zwischenablage kopiert, um diese wo anders einzufügen).
GnuPG bzw. GPG (Verschlüsselungssoftware), I2P (Overlay-Netzwerk, anonymes und pseudonymes Netzwerk erstellen), PWGen (Passwort Generator), usw. usf.
Firefox wurde angepasst und selbst der E-Mail-Client "Claws Mail" verschlüsselt eure E-Mail's auf Wunsch!
Durch das Tor-Netzwerk wird eure Internet-Leitung zwar deutlich langsamer (kommt immer darauf an) aber anonym im Internet surfen bzw. anonymer werdet Ihr mit Tails in jedem Fall!
Wer im Ausland Urlaub macht und trotzdem sicher sein möchte, der erreicht dieses Ziel mit Tails! Da keine Installation nötig ist, ist das aufrufen von Inhalten, welche in diesem Land gesperrt sind weiterhin möglich. Eure Identität wird also nicht nur durch das Tor-Netzwerk verschleiert, es wird zusätzlich noch verschlüsselt und Ihr benutzt ein System, welches Sauber ist, da nichts weiteres installiert werden kann.
Auf der Homepage von Tails könnt Ihr euch das Image herunterladen (einfach auf Download klicken) und brennen. Wer sich einen bootfähigen USB-Stick mit Tails erstellen möchte, der wählt einfach Debian und verwendet diese Anleitung für Linux und diese für Windows. Ihr solltet immer die neuste Version verwenden. Das Tor Project (also auch zum größten Teil Tails) lebt von spenden.
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